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Was ist zu tun - Der Kirchenvorstand in Klausur

Es war mal wieder Zeit sich in Ruhe zusammen zu setzen, und so nahm sich der Kirchenvorstand ein Wochenende Zeit um gemeinsam zu überlegen, was bei uns gut funktioniert, was so bleiben soll wie es ist, was man besser machen könnte und was für Visionen wir für unsere Gemeinde haben.

Vom 12. bis 14. April trafen wir uns in Arnoldsheim im Martin-Niemöller Tagungshaus. Der letzte Wintereinbruch in diesem Jahr überzog den Taunus mit einer tollen Schneeschicht.

Was wollen wir behalten

Zunächst haben wir uns angesehen, was wir, bzw. die Gemeinde behalten möchte: Natürlich bleiben Internet und Martinsbrief als Kommunikationsmedien. Auch unsere regelmäßigen Aktionen möchten wir nicht missen - obwohl sie Arbeit machen und von zu wenigen Schultern gestemmt werden: Kirchenmusik, Gemeindefeste, Bibelkreis, Lebendiger Adventskalender, Martinsschrauber sind nur einige davon. Sie machen einfach in der Gemeinschaft Spaß, nicht nur uns, sondern vor allem der Gemeinde (wenn man den Rückmeldungen glauben darf, die wir darüber bekommen).
Auch unsere Zusammenarbeit im Kirchenvorstand soll so bleiben: Wir verstehen uns - wir sind natürlich nicht immer einer Meinung, aber wir können prima darüber reden, streiten, diskutieren und gemeinsam Lösungen finden.

Die Aufgaben sind "gabengerecht" verteilt: Jeder engagiert sich, jeder tut was er gut kann mit so viel Zeitaufwand wie er aufbringen kann.

Was wollen wir ändern

Natürlich haben auch wir Änderungswünsche genau wie unsere Gemeinde: Wir möchten mehr mit der Gemeinde reden, mehr Rückmeldungen erhalten, besser wissen wie wir die Gemeindearbeit gestalten sollen.
Viele der Arbeiten sind auf zu wenige Schultern verteilt, und so möchten wir neue Mitarbeiter gewinnen die Spaß daran haben, das Gemeindeleben zu gestalten. Vor allem die Jugendarbeit braucht im wahrsten Sinne des Wortes "Nachwuchs".
Wir müssen unsere Kräfte besser einteilen, Arbeit besser auf viele Schultern verteilen oder halt auch mal etwas weglassen.
Wir möchten (trotz gegenteiliger Rückmeldungen von Gemeindegliedern) die starren Gottesdienste moderner und zeitgemäßer haben: Liturgie ist was feines, aber wir möchten auch "andere" Gottesdienste haben. Dank unseres neuen Pfarrers wird das wohl problemlos. Wir testen das einfach mal.

Und was kommt nun?

Wie sehen wir unsere Zukunft denn nun genau?
Die Gottesdienste, der Kernpunkt der Gemeinde, bekommen eine größere Bandbreite: Neben dem klassischen Gottesdienst wird es nun auch "andere" Gottesdienste geben - mit aktuelleren Themen, mit politischen Themen, mit mehr Gemeinschaft (z.B. in Form von gemeinsamen Essen), zu unterschiedlichen Zeiten (ein GoDi abends). Vielfalt an GoDi's ist möglich!
Und um gleich mal praktisch mit einem wichtigen Teil jedes GoDi's anzufangen gibt's neue Gesangbücher.
Die Jugendarbeit soll neu aufgezogen werden. Dazu brauchen wir sowohl engagierte Kids als auch nicht minder engagierte Helfer.
Visionen haben wir viele, zu viele um die drei Tage Klausur hier aufzulisten, daher hier einfach ein paar spannende Gesprächsthemen: KiTa, KiGo, JuMa, Ehrenamtliche, Konfi-Elterngruppe, Männergruppe, Diakonie, Besuchsdienst, politische Themen, Chor und Band, Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden Kelsterbachs, ...
Und ganz wichtig: Kommunikation mit der Gemeinde!

Teil 2: Nachbesprechung

Anderer Ort - Anderes Wetter

Zumindest äußerlich konnte der zweite Teil der Klausur nicht unterschiedlicher sein: Statt Schnee im Taunus saßen wir für die erste Nachbesprechung der Klausur bei sommerlichen Temperaturen im Pfarrgarten: Am 25.5. hatten wir die erste Nachbesprechung unserer Klausur.

Schon erste Ergebnisse?

Tatsächlich gab es schon erste Erfolgsmeldungen: Die neuen Gesangbücher sind da, der Martinsbote darf mit kleineren Abstrichen ins Internet gestellt werden, und zusammen mit den anderen Kelsterbacher Gemeinden gibt es Aktionen: Beim Straßenfest werden wir alle zusammen auftreten, Himmelfahrt und Pfingsten mit den gemeinsamen GoDi's stehen vor der Tür, und die drei evangelischen Pfarrer hatten ein Arbeitstreffen.
Nichts weltbewegendes das uns für die abendliche Tagesschau qualifiziert, aber nach nur einem Monat kann man auch nicht erwarten, dass wir das Rad neu erfunden haben und damit schon die Rallye Dakar gewonnen haben ;-)

Zwei Themen wachsen zusammen

Zwei große Themen standen auf dem Plan:
1. Gott & die Welt
2. Christliche Werte praktisch umsetzen

Im Laufe des folgenden Brainstorming stellte sich heraus: Die zwei Themen sind untrennbar miteinander verwoben, und wir müssen uns zunächst um "die Mutter aller anderen Themen kümmern": Den Gottesdienst.

Zum Gottesdienst haben uns zum Glück einige Meinungen erreicht - denn nur mit Rückmeldungen aus der Gemeinde können wir vernünftig arbeiten. Die Bandbreite reichte von "Wir möchten den traditionellen GoDi behalten, wo man einfach nur zuhören kann" bis zu "Der neue moderne GoDi ist super". Deshalb entschieden wir, den geplanten Ansatz bei zu behalten:
- Es gibt einen streng traditionellen GoDi im Monat mit Abendmahl (letzter Sonntag im Monat),
- einen modernen GoDi mit gemeinsamen Essen (Abend-GoDi am 2. Sonntag im Monat),
- alle anderen GoDis liegen "irgendwo dazwischen".

Und dann gucken wir mal, ob das so gut ist oder ob wir das ändern/weiterentwickeln sollen.

Und was sonst noch?

Einen ganzen Tag Arbeit mit dem gesamten Kirchenvorstand in einen kleinen Artikel zu bringen wird schwierig, deshalb hier einfach die Liste unserer Änderungen, Vorschläge, Wünsche und Visionen:
Liturgie, Ort der verschiedenen GoDi's, Fahrdienst, Taufe im Pfarrgarten, Gemeinschaft, meditative Ruhepunkte, Willkommenskultur, neue Mitarbeiter, Gemeindeversammlung, Kids, Politik, ...

Falls Sie Anregungen, Wünsche, Beschwerden haben: Bitte gerne an uns weiterleiten, wir freuen uns!


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