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Die liturgischen Farben

Was hat es eigentlich mit den verschiedenen Farben der Paramente an Altar, Pult und Kanzel auf sich?

Hier ein kleiner Überblick über die liturgischen Farben:

Weiß
Weiß setzt sich aus allen Farben des Lichtes zusammen. Die ist die Farbe der Vollkommenheit und Wahrheit und versinnbildlicht so Gott, Jesus Christus (das „Licht der Welt“) und die Engel (als Botschafter Gottes). Sie ist an den hohen Festen zu sehen: Weihnachten, dem letzten Sonntag nach Epiphanias, Gründonnerstag, der Osterzeit, Trinitatis, Johannis und dem Michaelistag.

Violett
Violett ist die Mischfarbe aus Rot und Blau. Das kreatürliche Rot (wie aus Fleisch und Blut) vermischen sich mit dem geistigen und geistlichen Blau (wie der Himmel als Symbol für den Bereich Gottes). Und so steht Violett für Religiöses im Menschen, für Besinnung und Gebet, für Buße und Umkehr. Sie wird in der Vorbereitungszeit auf die hohen Feste verwendet, in der Advents- und Passionszeit, oder am Buß- und Bettag.

Rot
Rot ist die Farbe des Feuers, der Liebe, der Kraft Gottes und des Heiligen Geistes. Sie ist beim Pfingstfest und am Reformationstag zu sehen, auch bei Konfirmationen oder in Einführungsgottesdiensten neuer Pastoren.

Schwarz
Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, sind die Behänge schwarz.

Grün
Grün ist die Farbe der Fruchtbarkeit der grünenden Natur. Sie steht für Hoffnung, Wachstum und Reife und findet zu den übrigen Zeiten und Festtage des Kirchenjahres Verwendung.
In Wikipedia finden Sie einen interessanten Artikel über die liturgischen Farben.


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