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Die Glocken von St. Martin

Kapitel 4: Das Geläute von 1989

Ostersonntag vor 25 Jahren. Es ist der 26. März 1989, 10 Uhr morgens. Nahezu bis auf den letzten Platz ist die St. Martinskirche besetzt, wie in jedem Jahr wird die Auferstehung des Herrn gefeiert. In diesem Jahr allerdings liegt noch eine besondere, gespannte Erwartung in der Luft, zum ersten Mal werden die Kelsterbacher die neuen Glocken von St. Martin hören, es ist der Tag der Glockenweihe. Wie am Ostersonntag üblich schweigen die Glocken zum Beginn des Gottesdienstes. Auch während der Auferstehungsliturgie sind sie nicht zu hören. Jetzt aber erhebt sich die Gemeinde, die Kirchenfenster und die Eingangstüren werden geöffnet. Pfarrer Lichtenthaeler verliest den Weihespruch der der jeweiligen Glocke aufgegossen ist, Probst Walther ruft nun die Glocke und spricht jeweils ein Weihegebet, und dann erklingt zum ersten Mal die aufgerufene Glocke. Totenglocke, Martin Luther, St. Martin, Gloriosa und Salvator, nacheinander rufen sie erstmals ihre Botschaft über Kelsterbach. Danach ruft Probst Walther die Glocken: Und nun erschallet alle zusammen. Verkündet der Stadt und der Gemeinde, daß der Herr auferstanden ist und stimmt ein in den Osterjubel der Glocken auf der ganzen Welt. Und dann beginnen sie zu läuten. Erst eine, dann zwei, schließlich mit dem tiefen Klang des Salvator alle fünf zusammen. Ein bewegender Gottesdienst nimmt seinen weiteren Verlauf. Kantor Noll hat mit der Kantorei einen Osterhymnus vorbereitet, der auf dem tiefen C dem Ton der größten Glocke steht, ihr dunkler Ton trägt den Hymnus. Das erste Kind wird unter dem Klang der Gloriosa getauft, und zum ersten Mal erklingt der Salvator zu den Einsetzungsworten des Abendmahls. Zum Ende des Gottesdienstes singt die Gemeinde begleitet von Bläserchor, Orgel und Glocken „Nun danket alle Gott,“ und während die Glocken weiterläuten geht die Gemeinde auf den Marktplatz hinaus. St. Martin hat endlich sein neues Geläute. Noch ist es nicht ganz vollständig, aber wenige Wochen später, zu Pfingsten wird noch die kleine Gebetsglocke in das Geläute einstimmen, den Chor der Glocken so werden lassen, wie wir ihn heute kennen. 25 Jahre ist das nun schon her, und im 4. Kapitel über die Glocken von St. Martin soll es darum gehen, wie es zu diesem Geläute, um das wir weithin beneidet werden kam.
Wir müssen dazu ein paar Jahre weiter zurückgehen. Seit Beginn der 70. Jahre war die St. Martinskirche immer schöner geworden. Bedingt durch zwei Kriege und die darauf folgenden Notjahre, bedingt auch durch eine gar zu trist geratene Renovierung im Jahr 1958 war vieles an der Kirche zu tun gewesen. 1970 kam die neue Orgel, ein klangliches Wunderwerk ersten Ranges. Danach kamen Stück für Stück die neuen, äußerst kunstvoll gearbeiteten Paramente. Die alten Abendmahlsgeräte wurden fachgerecht restauriert, fehlende Stücke wurden nach und nach passend im Stil des Klassizismus ergänzt. Schließlich erfolgte 1979 eine gründliche denkmalhistorische Innenrestaurierung, die der Kirche nach fast 150 Jahren ihre vornehme, helle klassizistische Gestalt zurückgab. Nur das Geläute klang nach wie vor so unharmonisch hart und dissonant wie seit seiner Anschaffung 1951. Damals war es als Kompromiss entstanden, während einer Zeit der Rohstoffknappheit und der drängenden Not der ersten Nachkriegsjahre war es nicht anders realisierbar gewesen. Der Wunsch, endlich wieder Glocken zu haben war zu groß gewesen als das man noch hätte auf bessere Zeiten warten wollen. Doch von Anfang an war ihr Klang als unharmonisch empfunden worden, die kleinen Glocken gingen im Gesamtgeläute unter, zu schwere Klöppel ließen ihren Klang schreiend wirken. Verrottete Fensterläden im Turm, eine morsche Innentreppe, ein dringend sanierungsbedürftiger Glockenstuhl, eine unzuverlässig gewordenen Elektrik kamen dazu, es war Zeit, sich Gedanken über eine Sanierung zu machen. Aber wie umfangreich würde diese Sanierung werden? Sollte man die alte Pommernglocke, die kaum noch läutfähig und klanglich unpassend war einfach austauschen und es dabei bewenden lassen? Das hätte den Klang des Geläutes nur geringfügig verbessert. Sollten überhaupt Glocken des bisherigen Geläutes übernommen werden, und wenn dann welche? Wie viele Glocken sollten es am Ende sein, sollte das Ganze eher hell im Klang, leicht und perlend werden (das wäre die günstigere Alternative gewesen) oder sollte es ein schweres, tieftöniges Geläute werden, ruhig und tragend im Klang?
Was würde das Ganze kosten, und würde man das Geld dafür bekommen? Welche der sieben Gießereien, die es in Deutschland noch gab sollte den Gussauftrag erhalten? Was würde die schwierige Statik des Turmes tragen können, und welche Tonfolgen würden harmonisch zu den anderen Geläuten in Kelsterbach passen? Nein einfache Lösungen waren nicht in Sicht, und so ist es nicht wirklich verwunderlich, daß von den ersten Überlegungen bis zur Glockenweihe fünf Jahre vergehen sollten. Erste Gespräche mit der oberhessischen Glockengießerei Rincker in Sinn, von der bereits die beiden kleinen Glocken von 1951 stammten, und die zwar eine der teuersten, aber eben auch eine der besten Gießereien ist, fanden im Sommer 1984 statt. Erste Gedankenspiele über Umfang, Größe und Preis des neuen Geläutes begannen, in der Gemeinde begann das Sammeln von Spenden für das neue Geläute, da die Rechtsordnung der deutschen Landeskirchen und Bistümer verlangt, daß Orgeln, Glocken und liturgisches Kirchengerät nicht aus Haushaltsmitteln finanziert werden dürfen. Eine sinnvolle Regelung, denn ob eine Gemeinde beispielsweise neue Glocken wirklich will merkt man sehr schnell daran, ob sie bereit ist dafür auch das nötige Geld zusammenzubringen. Wie unzufrieden die Kelsterbacher, und nicht nur die der St. Martinsgemeinde angehörenden mit dem bestehenden Geläute waren wurde schnell klar, als erkennbar wurde, wie hoch die Spendenbereitschaft für dieses Projekt war. Bereits lange bevor die neuen Glocken gegossen wurden, waren die notwendigen Gelder beisammen, ja es blieb noch genug übrig, um die ursprüngliche Planung zu erweitern. Im Sommer 1987 waren die Überlegungen Gestalt und Umfang des neuen Geläutes betreffend soweit gediehen, daß das benötigte Metall für die neuen Glocken angekauft werden konnte, immerhin knapp vier Tonnen Kupfer und Zinn. Auch die Frage, welche der alten Glocken übernommen werden sollten schien beantwortet. Die nach dem Krieg an die Gemeinde gegebene, ursprünglich aus Pommern stammende mittelalterliche Glocke, klanglich wenig brauchbar, aber kunsthistorisch wertvoll sollte restauriert werden und in der Seitenkapelle der Kirche aufgestellt werden. Die ebenfalls aus dem Mittelalter stammende Gloriosa, eine vorreformatorische Marienglocke, durch falsche Lagerung nach der Abnahme im Krieg ihrer Krone beraubt und nur provisorisch läutbar sollte ebenfalls restauriert werden, in der weltweit einzigen Firma die so etwas kann auch eine neue Krone aufgegossen bekommen, und wegen ihres unverwechselbaren und markanten Klanges wegen in das neue Geläute übernommen werden. Eine neue Glocke mit gleichem Ton zu gießen wäre zwar billiger gewesen, doch wäre das neue Geläute dadurch im Klang zu einheitlich, zu glatt geworden, außerdem sind solche hochmittelalterlichen Glocken mit ihrem einzigartigen Klangcharakter sehr selten geworden. Von den kleinen Glocken von 1951 sollte die größere, die Totenglocke nachgestimmt und in das neue Geläute aufgenommen werden, während die kleinere zum Materialwert an die Glockengießerei verkauft werden sollte. Zu den beiden alten Glocken mit den Schlagtönen es‘ und b‘, die wieder auf den Turm zurückkehren würden sollten drei neue Glocken gegossen werden, die die Töne c‘, f‘, und g‘ haben sollten. Das neue Geläute sollte also fünfstimmig werden, mit der Tonfolge c‘, es‘, f‘, g‘, und b‘.
Dieses feierliche, tontiefe und äußerst melodische Motiv ermöglicht eine Vielzahl von gutklingenden Teilgeläuten, außerdem passte diese Motiv hervorragend zu den bereits vorhandenen Kelsterbacher Geläuten, wobei auch bedacht wurde, daß das Geläute der benachbarten Herz Jesu Kirche seit dem Krieg nur noch unvollständig erhalten war, und eine sinnvolle Ergänzung in der Zukunft mit zu berücksichtigen war. Im Herbst 1988 wurden die drei größeren Glocken des alten Geläutes die restauriert werden sollten vom Turm herab geholt, übrig blieb nur die kleinste, die während der kommenden Monate allein zu allen Anlässen läutete. Wie sehr auch in unserer modernen Welt, so säkular sie sich auch geben mag Glocken unseren Alltag begleiten, wie sehr ihr Klang zu bestimmten Tageszeiten in unserem Leben selbstverständlich ist, wie sehr sie vor allem auch zu dem beitragen was wir mit dem Begriff Heimat verbinden, wurde den Kelsterbachern nun bewusst, als dieser selbstverständliche Bestandteil ihres Lebens verstummt war. Mehr als einmal war da zu hören, das sei fast so wie im Krieg, als 1942 alle Glocken bis auf die jeweils kleinste von den Türmen genommen wurden. Ein einziges kleines Glöckchen läutete zum Sonntagsgottesdienst und zu St. Martin, ein einziges kleines Glöckchen läutete die Weihnacht und das neue Jahr 1989 ein. Da fehlte etwas, das klang irgendwie nicht richtig. Seltsam, eigentlich sind doch Glocken nur eine bestimmte Menge gegossenes Metall, musikalisch zur Familie der Klangschalen gehörend, genau wie das Becken im Symphonieorchester. Eigentlich ist es nur ein lautes Geräusch was da entsteht, und in einer Zeit die zur Feuerwarnung keine Glocken mehr braucht sondern Sirenen hat, in einer Zeit in der jedermann Uhren zu Hause hat und den Schlag der Turmuhr nicht mehr braucht um den Tag zu gliedern, in einer Zeit, in der man die Gottesdiensttermine in der Zeitung nachlesen kann und kein Geläute am Sonntag mehr bräuchte sind Glocken doch überflüssig, ja direkt anachronistisch geworden. Und dennoch, da fehlte etwas, der unverwechselbare Klang des Unterdorfes war verstummt. Etwas selbstverständlich Geglaubtes war nicht mehr da, und es wurde vermisst. So sehr, daß nach vielen Jahren der Gleichgültigkeit in Kelsterbach so etwas wie ein Glockeneuphorie einsetzte. Die Friedensgemeinde, deren Gemeindehaus in den Siebzigern ohne Glockenturm entstanden war erhielt nun ihr Geläute, in der katholischen Gemeinde begannen die Überlegungen, die dazu führten, daß nach wenigen Jahren der Geläutetorso von Herz Jesu ergänzt wurde, und auch die Stadt Kelsterbach ließ wenige Jahre später für die neue Trauerhalle auf dem Friedhof zwei Glocken gießen, klanglich abgestimmt auf das Geläute der nahen St. Martinskirche. Während deren alte Glocken aufwendig restauriert wurden gingen auch die Planungen für die neu zu gießenden Glocken in ihre letzte Phase. Namen und Inschriften sowie die Glockenzier galt es festzulegen. Die größte Glocke eines Geläutes sollte nach Möglichkeit Christus zum Namensgeber haben, so wurde es beispielsweise auch bei den anderen Kelsterbacher Kirchen gehalten, Christus in der Christuskirche, Erlöser in der Friedensgemeinde, Immanuel in Herz Jesu sowie Christus König in St. Markus. Die große Glocke von St. Martin sollte daher den Namen Salvator erhalten, als Weihespruch sollte ihr aus dem Johannesevangelium „Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben“ aufgegossen werden, zusätzlich das Christuszeichen „chi rho“. Die zweite der neuen Glocken sollte den Namen des Kirchenpatrons St. Martin erhalten, mit dem Weihespruch aus dem Matthäusevangelium „Christus spricht: Selig sind die Barmherzigen“, außerdem eine von dem Künstler Hermann Rapp entworfene Darstellung der Mantelteilung. Die dritte neue Glocke, der ältesten evangelischen Kirche in Kelsterbach sollte den Namen des Reformators Martin Luther tragen, mit dem Weihespruch aus der Apostelgeschichte „So spricht der Herr: Rede, rede und schweige nicht, denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt“, außerdem eine „Lutherrose“. Diese Glocke stiftete die Frauenhilfe ihrer Kirche. Allen drei Glocken wurde außerdem aufgegossen: Ev. Luth. St. Martinskirche Kelsterbach 1989, zusätzlich das Gießerzeichen der Firma Rincker sowie die Gussnummern der Glocken. Auch wenn es von Anfang an klar war, daß die Glocken im Turm kaum je gesehen werden würden, wurden alle Arbeiten der sogenannten Glockenzier außerordentlich kunstfertig ausgeführt, außerdem gelang es, den Gießermeister Rincker dazu zu überreden, eine besonders schöne, allerdings auch sehr kompliziert anzufertigende Schrift zu verwenden, die bis dahin nur ein einziges Mal, nämlich für die Glocken der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin verwendet worden war. Diese Glocken waren seinerzeit das erste Geläute, daß der damals junge Hans-Gert Rincker gegossen hatte. Daß die Glocken von St. Martin seine letzte Meisterleistung sein würden war zur Zeit des Gusses noch nicht abzusehen. Wenige Monate nach dem Guss unserer Glocken, zu deren Weihe er an Ostern 1989 nach Kelsterbach gekommen war, erlag er seinem Krebsleiden. Den Guss unserer Glocken konnte er jedoch noch selbst leiten. Anfang 1989 fuhr eine große Abordnung aus Kelsterbach nach Sinn bei Herborn, um bei diesem Ereignis anwesend zu sein. Nahezu vier Tonnen Metall, 78 Prozent Kupfer, 22 Prozent Zinn wurden auf 1400 Grad erhitzt, in die Gussmasse kam noch eine Mark der DDR, aus der Stadtkirche von Wittenberg, ein israelischer Shekel aus der Geburtskirche in Bethlehem, ein Kamerun Franc aus dem Missionskrankenhaus Manjemen, ein holländischer Gulden aus der Patengemeinde Ede in den Niederlanden sowie ein Schweizer Franken aus Genf, dem Sitz des ökumenischen Weltkirchenrates. In Erinnerung an Jesu Kreuzestod werden Glocken immer freitags um 15.00 gegossen, vorher hatte Pfarrer Lichtenthaeler eine Andacht in der Gießhalle gehalten, und es war ein erhebender Anblick, als der Zapfen aus dem Gießkessel weggeschlagen wurde, und die heiße Glockenspeise zischend ihren Weg in die Gussformen fand. Eine Woche später waren die Glocken soweit abgekühlt, daß sie ausgegraben werden konnten, und nachdem der Glockensachverständige der Landeskirche die Glocken für sehr gut befunden hatte, trafen sie, zusammen mit den restaurierten alten Glocken am 20 März auf zwei Lastwagen auf dem Marktplatz in Kelsterbach ein, wo bereits eine beachtliche Menge von Gemeindegliedern neugierig die Glocken erwartete.
Nachdem die Glocken festlich umkränzt worden waren, wurden sie, begleitet von einem hupenden Autokorso durch die Stadt gefahren, vorbei an den vier anderen Kirchen der Stadt, deren Glocken ihre neuen Schwestern mit vollem Geläute begrüßten. Vor St. Martin stand inzwischen ein großer Autokran der Firma Rhenus bereit, der zunächst die kleine, im Turm verbliebene Glocke vom Turm herab-, und danach die neuen Glocken nacheinander in den Turm hineinhob. Um die große Glocke in den Turm zu bekommen, war das Turmfenster seitlich aufgebrochen worden, und Einige der auf dem Marktplatz versammelten fragten sich immer wieder, ob diese Glocken im Turm überhaupt Platz haben würden. Nun wurden die Glocken eingebaut, läutbar gemacht, und die Gemeinde erwartete mit Spannung das erste Läuten am Ostersonntag. Vergessen und verwaist stand allein die kleine Glocke von 1951 auf dem Marktplatz, fertig zum Abtransport, ein etwas wehmütiger Gedanke, war sie doch in schwerer Zeit von der Gemeinde angeschafft worden, und hatte treu 40 Jahre lang ihren Dienst getan.
26. März 1989, der Tag der Glockenweihe. Nach dem festlichen Ostergottesdienst, in dem das neue Geläute erstmals erklang, kam im Kirchenvorstand die Frage auf, ob die kleine Glocke, die inzwischen abtransportiert worden war in das neue Geläute integriert werden könne. Auf dem Spendenkonto war noch genug Geld vorhanden, tonlich passte die Glocke wunderbar, ihre Stimmung c‘‘ ermöglichte nach oben den Oktavschluß zur großen Glocke, im Glockenstuhl war noch etwas Platz vorhanden, und die Elektrifizierung erlaubte ebenfalls eine sechste Glocke. So wurde die kleine Gebetsglocke von 1951 wieder zurückgeholt, und erklang erstmals als Teil des nun sechsstimmig gewordenen Geläutes an Pfingsten 1989.
25 Jahre ist das nun her. Längst ist der Klang unseres neuen Geläutes selbstverständliche Stimme des Unterdorfes geworden. 5600 Kilogramm klingendes Metall, niemals zuvor gab es in St. Martin ein derart großes, schweres Geläute, auch nicht in den anderen Kirchen Kelsterbachs. Das Geläute ist eines der schönsten und größten der Umgebung, es ist kein aus der Not geborenes Provisorium, sondern die klangvolle und einzigartige Stimme unserer wunderschönen St. Martinskirche. Glocken sind, solange man sie in Ruhe läuten lässt nahezu unzerstörbar. 25 Jahre sind daher für ein Geläute keine lange Zeit.
Hoffen wir, daß es der Gemeinde lange erhalten bleibe, daß wir auch in Zukunft in einem Land leben dürfen, das Stimme und Mahnung von Kirchenglocken erträgt, und das die Glocken in unserem Kirchturm noch viele Generationen von Kelsterbachern zu Gottes Wort und Sakrament rufen werden, einstimmend in das weltweite Glockengebet:

O REX GLORIAE VENI CUM PACE

(Oh König der Ehren, komme in Frieden)



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