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Aktuelles aus der St. Martinsgemeinde

Adventsandachten 2021

Bereitet dem Herrn den Weg

Mittlerweile sind die Taizé-Andachten während der Passions- und Adventszeit in der St. Martinskirche schon zu einer Tradition geworden.

Auch dieses Jahr wollen wir in der vorweihnachtlichen Zeit wieder den Stress und die Hektik außen vor lassen und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Dazu laden wir Sie ein! Ab 1. Dezember öffnen wir immer mittwochs um 19 Uhr die Türen der St. Martinskirche zu einer besinnlichen Adventsandacht in Form einer Taizé-Andacht.

Kommen Sie mit uns bei Gebet und Gesang zur Ruhe und zur inneren Einkehr.

Neue Dekanin für das Dekanat Groß-Gerau - Rüsselsheim

Pfrn. Heike Mause als Dekanin von der Dekanatssynode für die nächsten sechs Jahre gewählt

Auf der letzten Sitzung der Dekanatssynode haben die Vertreter der Gemeinden des Dekanats Groß-Gerau - Rüsselsheim Pfarrerin Heike Mause als neue Dekanin gewählt.

Pfarrerin Mause ist 47 Jahre alt und seit 2007 Pfarrerin der Ev. Stadtkirchengemeinde Hanau, wo sie seit 2018 den Vorsitz des Kirchenvorstandes sowie die Geschäftsführung der seit 2014 fusionierten Großgemeinde von ca. 7.000 Gemeindegliedern innehat. Ihr ist es ein Anliegen, Reformprozesse voranzutreiben und eine tragfähige Zukunft der Kirche regional und überregional zu fördern.

Frau Mause wurde für sechs Jahre von der Dekenatssynode gewählt und übernimmt am 1. März 2022 das Amt von der amtierenden Dekanin Birgit Schlegel. 

Auf der Sitzung wurde auch die scheidende Pröbstin Pfrn. Karin Held unter langanhaltendem Applaus verabschiedet. Frau Held geht Anfang Dezember in den Ruhestand. Ihr Amt wird übernommen von Pfarrer Stephan Arras, der von der Synode der Landeskirche EKHN gewählt wurde.

Die Pressemitteilung des Dekanats finden Sie hier.

„Wohlauf, mein Herze, sing und spring“

Einführungsgottesdienst der neuen Kirchvorstehenden

„Es ist immer wieder schön, nach der langen Corona-Zeit gemeinsam Gottesdienst zu feiern, auch wenn wir dies heute mit einem etwas weinenden Auge tun“, begrüßte Tilman Lichtenthaeler am 13. September die Gottesdienstbesucher in der St. Martinskirche. Weinend, weil an diesem Tag verdiente Mitglieder aus dem Kirchenvorstand verabschiedet werden mussten, die nicht zur Wiederwahl angetreten waren. „Aber natürlich haben wir auch ein großes lachendes Auge“, fuhr er fort, „denn mit den wiedergewählten und neuen Kirchenvorstehenden werden wir das Stück der St. Martinsgemeinde weiterschreiben.“

„Wie sollen wir als Christen leben, um uns miteinander verbunden zu fühlen?“, stellte Dekanin Schlegel zu Beginn ihrer Predigt in den Raum. Im übertragenen Sinne sollten wir „Kleider“ wie Freundlichkeit, Geduld, Demut und Sanftmut tragen – uns und unseren Mitmenschen gegenüber. Wenn wir im Alltag unter Stress stehen, bleibt jedoch häufig keine Zeit, um auf andere oder auf Gott zu hören. Aber gerade dies gehöre zu den Aufgaben eines Kirchenvorstehers, schlug sie den Bogen. Was aber ist mit Verwaltungsaufgaben, dem Planen der Finanzen oder der Durchführung von Veranstaltungen? Ja, dies alles sei wichtig und verlange viel Verantwortung. Dennoch war ihr Appell: „Vergessen Sie nicht, worauf die Gemeinde beruht.“ Dies sei die Gewissheit, zu Gott zu gehören und darin zu handeln. „Das Herz muss sich berühren lassen, damit man andere berühren kann“, schloss sie und zitierte den Liedtext von Paul Gerhardt: „Wohlauf mein Herze, sing und spring, und habe guten Mut! Dein Gott, der Ursprung aller Ding` ist selbst und bleibt dein Gut.“  

Den ausscheidenden Mitgliedern des Kirchenvorstandes sprach Dekanin Schlegel ihren Dank aus. Carsten Höfer, Elfi Schmiedt und Christel van Verre überreichte sie die Entlassungsurkunden, nicht persönlich anwesend sein konnten Johannes Lichtenthaeler und Saskia Loos. „Über viele Jahre haben Sie Zeit und Kraft in den Dienst der Gemeinde gestellt, doch nun ist die Zeit gekommen, loszulassen und viele gute Erinnerungen mitzunehmen“, so Schlegel. Mit einem Augenwinkern fügte sie hinzu, dass es natürlich nicht verboten sei, sich weiter aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen.

Den neuen Kirchenvorstehenden dankte sie für die Bereitschaft, die Gemeinde in die Zukunft führen zu wollen. Dazu brauche es kreative und verantwortungsvolle Menschen, die aus dem Glauben heraus handeln. Neben der Ernennungsurkunde überreichte sie jedem eine kleine Tube Handcreme. „Sie sind jetzt Teil der Öffentlichkeit, müssen Kontakte pflegen und viele Hände schütteln“, so ihre Begründung. Außerdem bekam jeder eine Postkarte mit einer Espressotasse darauf – als kleine Erinnerung, sich ab und an auch mal eine Pause zu gönnen. Ins Amt eingeführt wurden Ingo Gröber, Silke Hardt-Ehser, Tilman Lichtenthaeler, Jessica Pröller, Ute Ritz-Müller, Klaus Preußner und Brigitte Voitmann-Stenger. Nicht anwesend war Uwe Rolle. Der Gemeinde gab Dekanin Schlegel noch mit auf den Weg, dass die Kirchenvorstehenden stets auch auf ihre Unterstützung und Mithilfe angewiesen seien.

Spenden zum Erntedankgottesdienst am 3. Oktober 2021

Herzliche Bitte um Erntegaben für das Erntedankfest

Wie in jedem Jahr, erbitten wir Erntegaben, um unsere Kirche zu schmücken. Wir würden uns sehr über eine Spende von Ihnen freuen!

Wenn Sie für unser Erntedankfest Gaben spenden möchten, dann haben Sie Gelegenheit, diese am Samstag, den 2. Oktober zwischen 10.00 und 15.00 Uhr bei unserer Küsterin, Frau Parlow, Untergasse 2 (direkt hinter der Kirche), abzugeben. Die Dekoration übernimmt Herrn Oskar Dürr. Dafür sagen wir schon heute herzlichen Dank.

Dieses Jahr wird Prädikant Klaus-Peter Schadt den Gottesdienst halten, Beginn ist um 10:30 Uhr.

Natürlich sollen die Erntegaben nicht nur der Anschauung dienen, sie werden nach dem Fest an Bedürftige gegeben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

 

 

 


Tag des offenen Denkmals & Deutscher Orgeltag

Seit 2014 beteiligt sich die St. Martinsgemeinde nun schon am zweiten Wochenende im September am Tag des offenen Denkmals und dem Deutschen Orgeltag.
Allerdings stand die Veranstaltung dieses Jahr lange unter keinem guten Stern. Die anhaltende Corona-Pandemie erschwerte die Planungen: Werden wir überhaupt in der Lage sein, wie in den letzten Jahren Führungen und Konzert anzubieten? Mit welchen Einschränkungen oder Auflagen müssen wir rechnen? Dann erschütterte uns drei Wochen vorher die Nachricht vom Tode Pfr. Bremers, der wie im letzten Jahr die Führungen übernehmen wollte. Zum Glück erklärte sich Tilman Lichtenthaeler kurzfristig bereit, einzuspringen. Zu guter Letzt hatte der Organist am Tag vor dem Konzert noch eine Autopanne, die ihn aber zum Glück nicht davon abhielt, pünktlich auf der Orgelbank zu sitzen.

Schon vor dem Konzert nutzten einige Besucher die Zeit, die Kirche auf eigene Faust zu erkunden. Um 15 Uhr begann das Konzert mit einer kurzen Einführung zu Geschichte und technischen Details der Orgel in der St. Martinskirche. Die erste Orgel wurde bereits im Jahr 1754 in der Vorgängerkirche installiert. 1823 erklang dann zur Weihe der neuen Kirche auch eine neue zweite Orgel. Die heutige dritte Orgel wurde im Jahr 1970 von der Firma Förster & Nicolaus gebaut. Besonderes Highlight: Der Orgelprospekt (die Schauseite der Orgel) und drei Register stammen noch von der Vorgängerorgel und sind somit fast 200 Jahre alt.

Wie vielfältig man die Orgel der St. Martinskirche musikalisch einsetzen kann, zeigte im Anschluss der Organist Christoph Brückner mit eigenen Arrangements und Interpretationen bekannter Kirchenlieder und Stücken aus Jazz, Pop- und Filmmusik. So folgte auf Pachelbels bekannten „Kanon in D“ die fulminante Titelmelodie der Science-Fiction-Saga „Star Wars“ und beginnend mit dem bekannten Choral „Soll ich meinem Gott nicht singen“ improvisierte Herr Brückner einen Übergang zur Filmmusik aus dem Kinofilm „Fluch der Karibik“. Die Ankündigung von Abbas „Dancing Queen“ sorgte für spontanen Applaus schon vor den ersten Tönen. Zwischen den Stücken brachte der Organist, der die Orgel der St. Martinskirche als besonders schönes Instrument lobte, die 35 Zuhörer/Innen mit seinen kurzweiligen Moderationen immer wieder zum Schmunzeln.


Superkonfi 2022

Einführungsgottesdienst der neuen Konfirmand/Innen

Keine Sorge, es handelt sich bei „Superkonfi“ nicht um ein neues Konzept der Landeskirche im Stil von „Deutschland sucht den Superstar“, um den Konfirmandenunterricht für Jugendliche attraktiver zu gestalten. Vielmehr war es eine Aufgabe, die Vikarin Simona Lita und Pfarrer Joachim Bundschuh den Konfirmandinnen und Konfirmanden in der ersten Unterrichtsstunde gestellt haben: In den Körperumriss des „Superkonfis“ sollten die neun Jugendlichen der Friedens-, Christus- und St. Martinsgemeinde schreiben, was sie sich von ihrer Konfirmandenzeit erwarten. Die Antworten waren recht vielfältig: Natürlich solle es darum gehen, Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen, aber auch darum, einen eigenen Weg zu finden, den Glauben zu erweitern oder Gott in Dingen und Erlebnissen zu sehen.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Bundschuh einen Bezug zwischen diesen Wünschen und dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki her. In diesem Brief beantwortet Paulus die Frage, wie man sich als guter Christ zu verhalten habe und bei genauer Betrachtung ergeben sich viele Ähnlichkeiten zwischen Paulus Ratschlägen und den Wünschen der Konfirmand/Innen. Eine zentrale Bedeutung hätte dabei der Satz „Prüft alles und was gut ist, das nehmt an“. Denn dieser Satz träfe genau das, was die Jugendlichen in ihrer Konfirmandenzeit tun sollten: Sie sollten das, was sie während dieser Zeit mitbekämen, prüfen. Prüfen, was das Gute, und ob es für sie das Richtige sei – ob es zu dem eigenen Weg passe. Aber man sei dabei nicht alleine, denn Gott locke uns immer neu auf Wege, die zum Guten führen würden, und höre nicht auf, uns zu helfen, uns für das Gute zu entscheiden – jeden Tag neu.

Da Pfr. Kopf dieses Jahr vertretungsweise Konfirmationsunterricht in einer Gemeinde in Trebur hält und die Pfarrstelle in St. Martin noch unbesetzt ist, hat Pfr. Bundschuh angeboten, den Konfirmationsunterricht dieses Jahrgangs für alle Kelsterbacher Gemeinden gemeinsam mit Vikarin Simona Lita zu übernehmen. Der Unterricht für die drei Jugendlichen der Christusgemeinde, zwei Konfirmandinnen der Friedensgemeinde und die vier Konfirmand/Innen aus St. Martin findet blockweise in allen drei Gemeinden statt.


Tag des offenen Denkmals & Deutscher Orgeltag

St. Martin – Sehen, Hören & Erleben - geändertes Programm!!

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die St. Martinsgemeinde Kelsterbach wieder wieder am 

Tag des offenen Denkmals
&
11. Deutscher Orgeltag

am Sonntag, den 12. September
ab 14:00 Uhr in der St. Martinskirche

Ab 14:00 öffnen wir die Türen der St. Martinskirche, um das Gebäude auf eigene Faust kennenzulernen oder einfach nur die Atmosphäre in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Das Konzert um 15:00 Uhr präsentiert die „Königin der Instrumente“ von einer etwas anderen Seite als gewöhnlich und zeigt spannende Facetten des Orgelklangs auf. Auf dem Programm stehen Bearbeitungen,  Arrangements, Improvisationen bekannter Stücke aus Klassik bis Rock, Pop und Jazz sowie Eigenkompositonen des Organisten Christoph Brückner. 

Nach dem Konzert findet um 16:00 Uhr eine Kirchenführung durch Tilman Lichtenthaeler mit viel Wissenswertem, erstaunlichen Einblicken und spannenden Anekdoten rund um die Kirche statt.

Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende statt - europaweit in 49 Ländern unter dem Namen „European Heritage Days“. Im Jahr 2021 öffneten allein in Deutschland 7.500 Denkmäler in rund 2.500 Städten und Gemeinden für rund 3.5 Millionen Kulturbegeisterte und Neugierige ihre Türen. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Der Deutsche Orgeltag ist eine Initiative der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands und findet seit 2011 parallel zum Tag des offenen Denkmals statt.
Die St. Martinsgemeinde ist mittlerweile seit 2014 jedes Jahr dabei.


Reparatur- und Erzählcafé "Martinsschrauber"

Wir melden uns zurück

Seit Corona im März 2020 unsere Arbeit im Reparatur- u. Erzählkaffee unterbrochen hat, konnten wir uns leider nicht mehr treffen um zu reparieren bzw. gemütlich gemeinsam Kaffee zu trinken und erzählen. 
Diese lange Zwangspause soll nun beendet werden. Wir starten unser Reparaturcafé

am Freitag dem 27.August 2021,
in der Zeit von 17.00 Uhr - 19.00 Uhr,
im Sälchen der St. Martinsgemeinde
hinter der Kirche, Untergasse 2

Die Veranstaltung findet nach dem Schutzkonzept zur Durchführung von Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der St. Martinsgemeinde statt.
Das heißt, geimpfte, genesene und aktuell getestete BesucherInnen können die zu reparierenden Gegenstände an der Annahmestelle am Sälchen abgeben (ein Mund- und Nasenschutz muss getragen werden).
Es wird dann ein Termin zur Abholung der reparierten Objekte vereinbart. Ein direkter Kontakt zu unseren Tüfftlern und Reparierern findet nicht statt.

Unser gemütliches Erzählcafé mit Kaffee und Kuchen kann aus gegebenem Anlass leider noch nicht starten.
 


Pfarrer Joachim Bremer war von 1999 bis 2009 Seelsorger unserer Gemeinde. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand und Umzug nach Niederhöchststadt blieb er der Gemeinde und Kelsterbach eng verbunden.

Viele Gemeindeglieder hat er durch Taufe und Konfirmation den Weg zum Glauben gezeigt, Brautpaaren vor dem Altar der St. Martinskirche das "Ja-Wort" abgenommen und Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitet. Bis zuletzt durften wir mit ihm zahlreiche Gottesdienste feiern. Verdient machte er sich - unter vielem anderen - um die Chronik unseres "Martinsboten", indem er die oft schwer lesbaren handschriftlichen Einträge souverän entzifferte.
Dank seines großen historischen Interesses erschien im Jahr 2008 die schöne Festschrift zum 450-jährigen Bestehen unserer Gemeinde und wurde die lang vergessene Mönchhofkapelle aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt.
Auf seine Initiative hin gründete sich der Singkreis, seine wohltönende Stimme durchdrang die Kirche nicht nur während, sondern noch nach den Gottesdiensten, ja "die Musik ist eine schöne herrliche Gabe Gottes und ein Vorbild und Gleichnis der himmlischen Musik"

Unerwartet hat Gott Pfr. Bremer nun zu sich gerufen und ihm einen Platz in seinem ewigen Reich gegeben. Einem Reich, von dem er oft gesprochen hat und nach dem er sein ganzes Leben ausgerichtet hatte.

Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, den 18. August um 11:00 Uhr in der St. Martinskirche.


Kirchenvorstandswahl - Unser neuer Vorstand

Endgültiges Ergebnis der Kirchenvorstandswahl 2021

Wie überall in der EKHN wurden auch in der St. Martinsgemeinde in Kelsterbach am vergangenen Sonntag neue Kirchenvorstände gewählt, deren Amtszeit am 1. September 2021 beginnen wird.
Von insgesamt 990 Gemeindegliedern waren 934 stimmberechtigt. 121 haben ihre Stimmen per Briefwahl abgegeben und 54 Gemeindeglieder haben das schöne Wetter für einen Spaziergang durch das Unterdorf genutzt, um im Haus Feste Burg ihre Stimmen abzugeben.

Unser neuer Kirchenvorstand wird acht Mitglieder haben.

Auflistung der gewählten Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge.
Name Vorname Alter
Gröber Ingo 46
Hardt-Ehser Silke 52
Lichtenthaeler Tilman 58
Preußner Klaus 70
Pröller Jessica 43
Ritz-Müller Ute 70
Rolle Uwe 64
Voitmann-Stenger Brigitte 65

Das Wahlprotokoll und das endgültige Wahlergebnis sind im Pfarramt zur Einsichtnahme nach telefonischer Vereinbarung öffentlich vom 28. 06. bis zum 12. 07. 2021 ausgelegt.
Die Einspruchsfrist gegen das Wahlergebnis endet am 4. 07. 2021.

Die Amtszeit des neuen Kirchenvorstands beginnt am 1. September 2021, offiziell eingeführt wird er im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am 12. September um 10:30 Uhr in der St. Martinskirche.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten.


Umfrage zu Online-Gottesdiensten

Als zu Beginn der Corona-Pandemie Kirchengebäude geschlossen wurden, sind viele Gemeinden zu Video-Streaming, Videoaufzeichnungen sowie Videokonferenzen gewechselt und haben Gottesdienste auf YouTube, Zoom, Facebook oder Instagram angeboten. Dazu wurde 2020 eine erste große Nutzerumfrage durchgeführt, jetzt gibt es eine Neuauflage dieser Umfrage.

Kernfragen der neuen Studie knüpfen an die Erhebung aus dem Vorjahr an: Was ist bei digitalen Gottesdiensten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtig? Die Möglichkeit, sich online an der Fürbitte zu beteiligen und während des Gottesdienstes Kommentare zu posten? Muss der Gottesdienst live sein oder ist ein vorproduziertes und gut geschnittenes Gottesdienstvideo besser? Diese und ähnliche Fragen interessieren die Landeskirchen.

Die Umfrage läuft bis zum 30. Juni, und die Befragung umfasst fünf Themenbereiche. Die Teilnahme dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Sie wendet sich an Menschen, die digitale Gottesdienste besucht haben, aber auch an solche, die dieses Angebot bisher nicht wahrgenommen haben.

Wenn sie an der Umfrage teilnehmen wollen, können sie das unter diesem Link tun.


Kirchenmusikalischer Gruß der Woche

In vielen Gemeinden wird momentan gar kein oder nur selten Gottesdienst gefeiert und selbst in den wenigen stattfindenden Gottesdiensten darf nicht gesungen werden. Um das ein wenig zu kompensieren, nehmen die Kirchenmusiker des Dekanats Groß-Gerau – Rüsselsheim jede Wochen ein Musikstück für Sie auf, das wir hier gerne mit Ihnen teilen.

Aus rechtlichen Gründen, können wir Ihnen manche Lieder nur für ein paar Tage zum Hören anbieten. Sollten manche Lieder länger verfügbar sein, finden Sie sie auch in unserem Bereich "Kirchenmusik".

Musikalischer Wochengruß

„Präambulum in F-Dur“ von Vincent Lübeck

Der musikalische Wochengruß des Dekanatskirchenmusikteams Groß-Gerau-Rüsselsheim ist das Orgelstück „Präambulum in F-Dur“ eingespielt von Natalia Koschkareva an der Oberlinger-Orgel der St. Michaeliskirche in Frankfurt Berkersheim.

Das Praeambulum in F-Dur stammt aus der Feder von Vincent Lübeck junior (1684-1755), des Sohnes, Schülers und Amtsnachfolgers seines gleichnamigen berühmten Vaters (Vincent Lübeck senior 1654-1740) und ist im Sinne des späten barocken Satzpaares Praeludium und Fuge komponiert.


Alles ganz anders: Konfirmation 2021

Die Konfirmation 2021 stand ebenso wie der Unterricht im Jahr davor ganz unter dem Einfluss der andauernden Corona-Pandemie.

Der Konfirmationsunterricht konnte größtenteils nur online per Videokonferenz stattfinden, eine von zwei geplanten Konfirmandenfreizeiten musste gar ganz ausfallen und auch der Vorstellungsgottesdienst konnte nur als Onlinegottesdienst stattfinden.

Umso schöner war, als mit der Konfirmation von Hanna Ebelshäuser, Amalia Kouroupis und Carl Wiegand endlich wieder einmal ein Gottesdienst in der St. Martinskirche stattfinden konnte – der erste in diesem Jahr.

Pfr. Bundschuh, der den Konfirmationsunterricht übernommen hatte, betonte in seiner Predigt, dass trotz der widrigen Umstände die kleine Gruppe sehr gut zusammengefunden habe und der Unterricht sehr intensiv gewesen sei.

Beim Gottesdienst wurde er unterstützt durch Simona Lita, der neuen Vikarin in der Friedensgemeinde. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm das Balladentrio „GaPeJo“, bestehend aus Gaby Heimbuch, Peter Rösel und Jo Peusser. Bei den Gemeindeliedern wurden sie unterstützt durch Carsten Höfer und Johannes Schober an der Orgel.

Wir wünschen den Konfirmierten alles Gute und bedanken uns recht herzlich bei Pfr. Bundschuh und allen, die ihn bei Unterricht und Konfirmationsgottesdienst unterstützt haben.


KiTa - Wir öffnen wieder!

Aufgrund der gesunkenen Inzidenzwerte ist die Vorgabe der Kinderbetreuung in festen Gruppen ab Montag, den 7. Juni wieder aufgehoben.

Von daher haben wir ab Montag wieder von 7:30 Uhr bis 16:30 Uhr für unsere Kinder geöffnet.

Wir freuen uns auf euch!


Pfingsten 2021

Auch in diesem Jahr wollten wir uns trotz Corona und regnerischem Wetter in der Vorwoche unseren gemeinsamen Gottesdienst mit der Christusgemeinde und der Friedensgemeinde nicht vermiesen lassen. Dafür wurden wir reichlich belohnt: Die Sonne schien und mit etwas Wohlwollen konnte man sich auch einreden, dass während unseres Gottesdienstes nicht ganz so viele Flugzeuge flogen wie sonst.

Der Gottesdienst wurde gehalten von Pfr. Joachim Bundschuh und Pfr. Nico Kopf. Musikalisch wurde er begleitet von Lutz Berger am Klavier und Susanne Frank an der Querflöte. Die Gemeindelieder wurden stellvertretend für die Gemeinde von Pfarrer Bundschuh und Carsten Höfer gesungen.

Der einzige Wermutstropen: Wegen der aktuellen Coronabeschränkungen mussten wir dieses Jahr auf das Picknick im Schatten der Mönchhofkapelle verzichten. Dafür dann aber in'22! 


Kirchenvorstandswahl - Einsicht in das Wählerverzeichnis

Hinweis auf die Einsichtsmöglichkeit von Gemeindegliedern in das Wählerverzeichnis für die Kirchenvorstandswahl am 13. 06. 2021 (gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 KGWO)

Der Kirchenvorstand der Ev. Luth. St. Martinsgemeinde Kelsterbach gibt bekannt, dass bis Montag, den 31. Mai 2021 alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder nach Terminvereinbarung Auskunft erhalten können, mit welchen Angaben sie im Wählerverzeichnis vermerkt sind. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch unter 06107 2359.
Werden Unrichtigkeiten oder Unvollständigkeiten festgestellt, ist das Wählerverzeichnis durch den Kirchenvorstand zu berichtigen. Dies ist bis zum Wahltag möglich.

Kelsterbach, den 10.05.2021       

Der Kirchenvorstand der Ev. Luth. St. Martinsgemeinde Kelsterbach


3. Ökumenischer Kirchentag

Ökumenische Begegnung und Impulse vom 13. bis 16. Mai 2021

Besondere Zeiten fordern uns heraus, neu zu denken. Sie eröffnen Chancen und lassen uns neue Formate entdecken.

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) wird digital und eröffnet neue Möglichkeiten, christlichen Glauben zu leben und zu feiern. Auch wenn wir nicht gemeinsam in Frankfurt am Main sein können, wird es uns gelingen, den Geist der Ökumene über größere Entfernungen spürbar werden zu lassen.

Für weitere Informationen einfach auf das Logo klicken.


Kirchenvorstandswahl 2021

Einladung zur Benennung von Kandidierenden anstelle einer Gemeindeversammlung gemäß § 10 Absatz 4b KGWO

Der Kirchenvorstand hat am 15.12.2020 per Umlauf beschlossen, auf die Gemeindeversammlung zu verzichten und von der neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen, Kandidierendenvorschläge, auch Jugendmitglieder, in einem schriftlichen Verfahren zu ermöglichen.

Der Benennungsausschuss legt folgenden Wahlvorschlag vor (Stand 28. Januar 2021):

Name Vorname Alter Beruf Wohnort
Dörper Christiane 40   Gartenstr. 32, Kelsterbach
Gröber Ingo 46 Angestellter Feldstr. 18, Kelsterbach
Hardt-Ehser Silke 52 Angestellte Ringstr. 5, Kelsterbach
Lichtenthaeler Tilman 58 Hausmann Kolpingstr. 30, Kelsterbach
Mayer Angela 64 Hausfrau Rüsselsheimer Str. 38, Kelsterbach
Preußner Klaus 70 Rentner Zum Sportfeld 30, Kelsterbach
Pröller Jessica 43 Angestellte Burgstr. 13, Kelsterbach
Ritz-Müller Ute 70 Angestellte Jahnstraße 9, Kelsterbach
Rolle Uwe 64 Angestellter Brandenburger Weg 14, Kelsterbach
Schnettler Gabi 50   Karlsbader Str. 3, Kelsterbach
Voitmann-Stenger Brigitte 65 Angestellte Mittelstr. 17, Kelsterbach

Die Wahl des nächsten Kirchenvorstands der St. Martinsgemeinde findet statt am Sonntag, den 13. Juni 2021. Gewählt werden kann von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Haus Feste Burg oder per Briefwahl. 

Die Amtszeit des neuen Kirchenvorstands beginnt am 1. September 2021. Die offizielle Einführung findet entweder am 5. oder 12. September in einem Gottesdienst in der St. Martinskirche statt. 


Christvesper an Heiligabend 2020

Videogottesdienst aus der St. Martinskirche mit Pfr. Meisinger

Wie so vieles in diesem Jahr werden wir auch Weinachten anders begehen, als wir es gewohnt sind. Ruhiger, mit wenigen Menschen, ohne den Gang zur Kirche. Ja, alles ist anders in diesem Jahr.

Aber wenn Sie nicht in die Kirche kommen können, lassen wir die Kirche halt zu Ihnen kommen.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021!

 


Hausandacht für Heiligabend 2020

Leider sieht sich der Kirchenvorstand inzwischen wegen der immer dramatischer werdenden Infektionslage außer Stande, Gottesdienste in unserer Kirche abzuhalten.

Deshalb haben wir sämtliche Gottesdienste in St. Martin bis zum 10. Januar 2021 abgesagt.

Sicher, die gesetzlichen Bestimmungen der Landesregierung würden uns das erlauben, auch unser Sicherheitskonzept hält allen Überprüfungen stand, allerdings erlaubt es unser Gebäude leider nicht, innerhalb der vorgeschriebenen Zeiten für ausreichend Luftaustausch für mehrere Gottesdienste hintereinander zu sorgen.

Dazu kommt, dass alle Bestimmungen zusammen genommen das, was wir Ihnen an Weihnachten anbieten könnten, bestenfalls ein trauriger Schatten dessen sein könnte, was wir alle mit Weihnachten in St. Martin verbinden. Was ein festliches, ein erhebendes und aus der Tristesse dieser Tage herausragendes Erlebnis sein sollte, würde am Ende doch wieder nur zu einem Teil der notwendigen, aber traurigen Einschränkungen.

Dennoch wollen wir Weihnachten mit Ihnen zusammen feiern!

Eine Grundüberzeugung von Martin Luther war die „Priesterschaft der Gläubigen“, nach der jeder Glaubende selbst einen Gottesdienst oder eine Andacht feiern darf, ohne dass ein Pfarrer/in anwesend sein muss.

Pfr. Meisinger hat dafür eine Andacht mit Gebeten, Lesungen und Liedern vorbereitet, die Sie im Kreise Ihrer Familie an Heiligabend selbst begehen können. Diese Andacht zum ausdrucken und selber feiern finden Sie hier

Wir werden den Heiligen Abend wie immer mit dem Geläute unserer Glocken am 24. 12. von 16.45 bis 17.00 einläuten. Vielleicht öffnen Sie dann zuhause die Fenster, und fühlen sich verbunden mit allen anderen, die dann dem Klang der Glocken lauschen. Danach wäre eine wunderbare Gelegenheit, unsere Christvesper gemeinsam mitzufeiern.

 


Spendenaktion "Brot für die Welt"

Auch dieses Jahr sammelt die Evangelische Kirche an Weihnachten wieder für die Aktion „Brot für die Welt“ – in diesem Jahr unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“. In einer Zeit, da Gott uns seinen Sohn in die Krippe legt, stellen wir die Kleinen in die Mitte.

Bis 2025 wollen die Vereinten Nationen Kinderarbeit abschaffen. Geschehen ist einiges, doch dann kam: Corona. 

Die Krise traf und trifft sie am härtesten: die Kleinsten in den armen Ländern der Erde. Es geht darum, Familien zu stärken, damit sie ihre Kinder zur Schule schicken können, Wir dürfen nicht zulassen, dass Eltern aus reiner Not die Zukunft ihrer Kinder aufs Spiel setzen müssen und sie aus der Schule nehmen, damit sie mitarbeiten. 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Spende finden Sie hier.


Aufnahmen für den Videogottesdienst

So, die Aufnahmen für den Weihnachtsgottesdienst sind abgeschlossen.

Er ist ab Heiligabend um 14:30 Uhr hier zu sehen.

 


Aktualisierung: Gottesdienste an Weihnachten und zum Jahreswechsel

Aufgrund der aktuellen Corona Bestimmungen müssen leider alle Gottesdienste bis zum 10. Januar ausfallen.

Allerdings wollen wir Sie dennoch auch während der Weihnachtszeit nicht alleine lassen. Wir werden daher unsere traditionelle Christvesper in der Kirche aufzeichnen und ihnen hier auf der Website am Heiligabend ab 17 Uhr zur Verfügung stellen. So können Sie alle ein wenig Ruhe und Besinnlichkeit in Ihren Heiligabend zuhause einfließen lassen.

Wenn Sie Verwandte haben, die nicht die Möglichkeit haben, die Online-Angebote wahrzunehmen, bitten wir Sie, ihnen die Teilnahme an diesem Gottesdienst durch Bereitstellen der elektronischen Geräte zu ermöglichen.

Wir alle müssen in dieser Zeit näher zusammenrücken und sind aufeinander angewiesen. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete, besinnliche, gesunde und ruhige Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr 2021.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in St. Martin!

 


Offene Stellen

Wir suchen Erzieher/innen für die Kindertagesstätte und den Hort

Wir suchen für sofort engagierte Unterstützung für unser Team in der Kindertagesstätte und dem Hort.

Die vollständige Stellenanzeige finden Sie hier.


Adventsandachten 2020

Bereitet dem Herrn den Weg

Mittlerweile sind die Taizé-Andachten während der Passions- und Adventszeit in der St. Martinskirche schon zu einer Tradition geworden.

Auch dieses Jahr wollen wir in der vorweihnachtlichen Zeit wieder den Stress und die Hektik außen vor und uns auf das besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Dazu laden wir Sie ein! Ab 2. Dezember öffnen wir immer mittwochs um 19 Uhr die Türen der St. Martinskirche zu einer besinnlichen Adventsandacht in Form einer Taizé-Andacht.

Kommen Sie mit uns bei Gebet und Gesang zur Ruhe und zur inneren Einkehr.


Konfirmation 2020

Was lange währt....

Manche der Konfirmandinnen und Konfirmanden hätten im Frühjahr wohl nicht gedacht, dass ihre Konfirmation dieses Jahr doch noch stattfinden kann. So gab es auch im Vorfeld viele Diskussionen, ob und in welcher Form ein Konfirmationsgottesdienst unter den aktuellen Gegebenheiten gefeiert werden kann. In Absprache mit den Eltern, Pfr. Kopf, der den Konfirmandenunterricht für diesen Jahrgang übernommen hatte, und dem Kirchenvorstand wurde die Konfirmation schließlich auf den 20. September gelegt.

Natürlich gestaltete sich der Gottesdienst in Corona-Zeiten dann auch etwas anders als üblich: Zunächst einmal fand er in der Christuskirche statt, in der mehr Gottesdienstbesucher erlaubt sind als in der St. Martinskirche. Außerdem saßen die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien an jeweils separaten Tischen. Bei der Einsegnung stand Pfr. Kopf vorne am Altar, während die Konfirmandin oder der Konfirmand zwischen ihren Paten standen, die ihnen als Segensgeste jeweils eine Hand auf die Schulter legten. Das Abendmahl wurde anschließend im Familienkreis mit Trauben und Brot am Tisch gefeiert.

Wir bedanken uns herzlich bei der Christuskirchengemeinde, dass wir in ihrer Kirche feiern durften und bei Pfr. Kopf für die Begleitung der Konfirmanden.


Tag des offenen Denkmals & Deutscher Orgeltag

Kelsterbacher Kirchen sehen, hören & erleben

Zum ersten Mal begingen die Herz-Jesu-Kirche und St. Martinskirche den Tag des offenen Denkmals und den Deutschen Orgeltag am 13. September gemeinsam.

Die Veranstaltung begann in der katholischen Herz-Jesu-Kirche. Fachkundig erläuterte Günter Schneider unter anderem, dass die katholische Kirche im protestantisch geprägten Kelsterbach noch recht jung ist. Die Kirche sollte ursprünglich im neo-gotischen Stil gebaut werden, diese Idee wurde aber auf Wunsch des damaligen Pfarrers zugunsten einer neo-barocken Bauweise geändert.

Die ersten Gottesdienste fanden 1911 statt, auch wenn der Bau offiziell erst im Jahr 1928 nach der endgültigen Ausmalung abgeschlossen wurde. Nach vielen weiteren Details zu den Bildern und figürlichen Darstellungen gab Herr Schneider eine allgemeine Einführung zur Orgel und erläuterte die unterschiedlichen Register mit kurzen Klangbeispielen. Zum Abschluss des ersten Teils spielte der Organist Klaus Richter romantische Werke des französischen Komponisten Léon Boëllmann.

Nach einer Pause ging es mit einem gemeinsamen Spaziergang zur St. Martinskirche. Auf halbem Weg konnten die Besucher noch die aufeinander abgestimmten Glocken beider Kirchen hören.

In der St. Martinskirche begrüßte Pfr. i.R. Joachim Bremer die Besucher mit den Worten: „Alles, was Sie von einer Kirche erwarten, finden Sie hier nicht!“ Im Weiteren erläuterte er, dass der Baustil sich an den Tempeln des klassischen Griechenlands orientiert und so völlig anders wirkt als die Opulenz der neo-barocken Herz-Jesu-Kirche.

Auch die Fenster, die in den 50er Jahren von der Kelsterbacher Künstlerin Marianne Scherer-Neufarth entworfen wurden, spiegeln diese Reduzierung auf das Wesentliche wider.

Pfr. Bremer übergab dann an Carsten Höfer, der einen kurzen historischen Abriss der Orgeln in der St. Martinskirche von der ersten Orgel aus dem Jahr 1754 bis heute gab.

Auch in der St. Martinskirche erläuterte Herr Schneider mit kurzen Stücken die verschiedenen Register. Im Anschluss spielte Herr Richter eines der Stücke von Léon Boëllmann auch auf der Orgel der St. Martinskirche, um die Unterschiede der beiden Orgeln zu verdeutlichen und beendete das Programm mit Stücken von Johann Sebastian Bach.

Trotz der erschwerten Umstände durch die Corona-Bedingungen war es für die rund 30 Besucher ein informativer und kurzweiliger Nachmittag, bei dem auch noch über 200 Euro für das Flüchtlingsschiff „Sea-Watch“ der evangelischen Landeskirche gesammelt wurden.


Och Menno - Tschüss Silke!

Persönliche Gedanken zum Abschied von Silke Fechner

Mitte Mai hat Silke Fechner ihr Amt als Kirchenvorstehende unserer Gemeinde nach sieben Jahren niedergelegt – weil sie zusammen mit ihrem Mann in ihre Heimatgemeinde Lotte in Westfalen zurückgezogen ist.

Wenn ich an Silke denke, kommt mir sofort der Ausspruch „Och, Menno“ in den Sinn. Er steht im Norddeutschen, wo Silke und ich herkommen, für eine leicht ironisch-gespielte Mischung aus Entrüstung und Enttäuschung – ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich ihn aus Silkes Mund gehört habe. Aber nicht nur deswegen fällt er mir zu Silke ein, sondern einfach, weil er zu ihr passt. Sie hat nun einmal ihren eigenen Kopf und setzt sich entschieden für Themen ein, die ihr wichtig sind. Doch dazu später mehr.
Silke ist zwar in Frankfurt geboren, allerdings nur auf der „Durchreise“ ihrer Eltern. Sie wuchs im westfälischen Lotte auf und zog 1998 für eine Anstellung bei der Lufthansa nach Kelsterbach. Gedanklich blieb ihre Heimat aber weiterhin Lotte. Wer schon einmal versucht hat, mit Silke über die Erfolge des Fußballvereins Sportfreunde Lotte im DFB-Pokal zu diskutieren, versteht sofort, was ich meine. Über den Bibelkreis, den sie bis zum Schluss mit ihren Denkanstößen bereicherte, kam sie zur St. Martinsgemeinde, in der sie ab 2013 dem Kirchenvorstand angehörte.

Die Kirchenvorstandsarbeit lag ihr sehr am Herzen und sie hat sich in vielen Bereichen eingebracht. So hat sie im Gottesdienstteam so manche Andacht und Gottesdienste kreativ mitgestaltet, war bei der Ausrichtung des Denkmaltages dabei, hatte bei vielen Veranstaltungen ihren Fotoapparat im Anschlag und hat die Website der Gemeinde auf dem Stand gehalten. Nicht zuletzt ist es auch ihr zu verdanken, dass vegetarisches Essen auf den Gemeindefesten Einzug gehalten hat.
Ganz besonders lagen ihr die Gebetswoche für die Einheit der Christen, der Weltgebetstag und die Arbeit des Bibelkreises am Herzen, die alle übergreifend mit den anderen christlichen Gemeinden Kelsterbachs begangen werden – dort werden für Silke die wichtigsten Aspekte des Christseins gelebt: Nächstenliebe und Gemeinschaft. Gerade bei solchen Themen zeigten sich ihr persönlicher Einsatz und ihr „eigener Kopf“. Dabei steht für Silke immer der Mensch im Vordergrund und dafür steigt sie auch gerne in Diskussionen ein.
Silke hat mit ihrer frischen, unkonventionellen Art, ihren Ideen und Sichtweisen – stets gewürzt mit einem Quäntchen Humor – die Arbeit des Kirchenvorstandes bereichert.

Bei allem Verständnis für Deine Entscheidung, liebe Silke: Du wirst uns fehlen! Wir werden sicher versuchen, Deine Positionen auch in Zukunft zu berücksichtigen. Aber niemand kann das so, wie Du es tun würdest. Wir danken Dir von Herzen für Deinen Einsatz für die St. Martinsgemeinde und wünschen Dir und Deinem Mann für die Zukunft alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

Carsten Höfer


Glocken läuten zum Gebet 

Seit Palmsonntag läuten in der St. Martinskirche um 19.30 Uhr für fünf Minuten die Kirchenglocken. In Zeiten, in denen keine Gottesdienste stattfinden können, laden sie uns ein zum Gebet – jeden für sich zuhause und doch vereint in christlicher Gemeinschaft. Als Licht der Hoffnung werden zeitgleich die Osterkerzen entzündet.

 

Auch in der St. Martinskirche rufen die Glocken zur Andacht und Fürbitte. Genauer gesagt die Glocken 1 bis 3 unserer insgesamt 6 Glocken. Mit ihren Schlagtönen bilden sie eine erweiterte Mollterz, die auch der Beginn des mittelalterlichen „Te Deum“ ist. Aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts schwingen die drei Glocken recht langsam, was der geläuteten Mollterz einen sehr elegischen Reiz verleiht – musikalisch passend zur aktuellen Lage.

Auch die Inschriften der Glocken passen auf die aktuelle Situation:

  1. Glocke: Salvator (1989, c'), Inschrift: Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben (Joh. 25)
  2. Glocke: Gloriosa (Marienglocke, ca. 1450, es'), Inschrift (in Auszügen): Vivos voco, mortuos plago, gloriosa dicta (Lebende rufe ich, Tote beklage ich, die Ruhmreiche heiße ich)
  3. Glocke: St. Martin (1989, f'), Inschrift: Christus spricht: Selig sind die Barmherzigen (Mat. 5)